Du möchtest deine Haare färben, aber ohne Chemie auf der Kopfhaut? Dann hast du sicher schon von Pflanzenhaarfarbe gehört. Vielleicht auch Widersprüchliches: „Deckt kein Grau.“ „Wird immer rot.“ „Ist total kompliziert.“

Ich arbeite seit vielen Jahren mit Pflanzenfarben. In diesem Artikel erzähle ich dir ehrlich, was sie kann – und was nicht. Damit du entscheiden kannst, ob sie zu dir passt.

Was ist Pflanzenhaarfarbe eigentlich?

Pflanzenhaarfarbe besteht aus gemahlenen Pflanzenteilen – Wurzeln, Blüten, Blättern und Samen. Sie wird mit heißem Wasser angerührt und als Brei aufgetragen. In meinem Salon arbeite ich mit den rein pflanzlichen Farben von CulumNatura aus Österreich – als zertifizierte CulumNatura Haut- und Haarpraktikerin kenne ich sie in- und auswendig.

Der große Unterschied zur chemischen Farbe: Pflanzenfarbe legt sich um das Haar. Sie öffnet die Haarstruktur nicht und dringt nicht mit Ammoniak oder Wasserstoffperoxid ins Haar ein. Deine natürliche Haarstruktur bleibt erhalten.

Was Pflanzenhaarfarbe kann

Übrigens: Pflanzenhaarfarbe gibt es auch farblos. Sie färbt nicht, schenkt deinem Haar aber Glanz und Fülle und pflegt deine Kopfhaut – ideal, wenn du deine Naturfarbe behalten möchtest.

Was Pflanzenhaarfarbe nicht kann

Hier wird es ehrlich – denn falsche Erwartungen sind der häufigste Grund für Enttäuschung.

Für wen passt Pflanzenhaarfarbe?

Sie ist ideal für dich, wenn du …

Ganz wichtig: das Beratungsgespräch vorab

Bevor wir mit Pflanzenfarbe färben, steht bei mir immer ein Beratungsgespräch. Denn vieles muss vorher geklärt werden – vor allem, mit welchen Produkten und Inhaltsstoffen du deine Haare bisher gewaschen und gepflegt hast. Rückstände zum Beispiel von Silikonen können verhindern, dass sich die Pflanzenfarbe gut mit deinem Haar verbindet.

Mein Tipp: Komm rechtzeitig zu mir, besonders wenn du einen besonderen Anlass planst. Das ist kein Muss – aber wenn zwischen Beratungsgespräch und Färbetermin etwa 4 Wochen liegen, erzielen wir ein sehr gutes Ergebnis.

So läuft es bei mir ab

  1. Beratung: Wir schauen gemeinsam auf dein Haar, deine Kopfhaut und deinen Farbwunsch.
  2. Ehrliche Einschätzung: Ich sage dir, was realistisch möglich ist – auch, wenn das mal „nicht so“ heißt.
  3. Färben: Ich mische die Pflanzenfarbe individuell für dich an.
  4. Pflege-Tipps: Du bekommst Hinweise, wie du die Farbe in den ersten Tagen am besten unterstützt.

Neugierig geworden?

Schön, dass du bis hierhin gelesen hast und dich für Pflanzenhaarfarbe interessierst! Ich liebe sie – und was die Umstellung für Friseurinnen und Friseure bedeutet, die mit konventionellen Produkten arbeiten, erzähle ich dir in einem eigenen Artikel.

In meinem Naturfriseursalon SchwungKraft in Isernhagen berate ich dich gern persönlich. Gemeinsam finden wir heraus, ob Pflanzenhaarfarbe zu dir und deinem Haar passt.

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Herzlich, deine Susanne

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